Zitat von anna_logErhard, daß gilt nicht. Du kannst nicht eine teure Nikon, die noch nicht einmal digital fotografiert, mit dem AF von einer billigeren (digitalen) Minolta vergleichen /wink.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="wink.gif" />
Sorry,
damit wollte ich niemand zu nahe treten ;-(( Leider (oder zum Glück) ist ein schneller AF bei der Konkurrenz aber Standard - immerhin arbeitet die D200 mit dem gleichen AF-Steuerungsmodul wie das, das ich beschrieben habe. Die nächste Minolta DSLR muss einen komplett überarbeiteten AF haben, sonst ist der Erfinder des Autofocus weg vom Fenster!
Zitat von steffensSollte man in so einer Situation dann nicht auch die AEL Taste benötigen.
Das hängt davon ab, was mit "solche Situation" genau gemeint ist. Bei der Mehrfeldmessung wird mit der Fokussierung stets auch die Belichtung gespeichert. Das Drücken der AEL-Taste könnte zur Langzeitsynchronisation genutzt werden. Zum Zusammenhang zwischen Schärfe- und Belichtungsspeicherung s. auch der folgende Beitrag: http://www.mi-fo.de/forum/index.ph...ndpost&p=101144
Zitat von -bel-ich habe zum Beispiel insbesondere bei sehr offenen Blenden (>2,8) die Erfahrung gemacht, dass der mittlere Kreuzsensor nicht besonders zielgenau ist; ich habe oft Probleme mit dem Kreuzsensor wirklich das scharf zu bekommen, was ich gerne scharf hätte, da sind die äußeren Schlitzsensoren wesentlich exakter;
Das liegt wohl auch daran, daß sich durch die Korrektur des Bildausschnitts nach dem zentralen Fokussieren die maßgebliche Objektentfernung leicht verändert und das Objekt somit aus dem Schärfetiefebereich herausrutscht.
Zitat von mtsProblem? Das ist der Sinn der Mehrfeldmessung, dass die Daten der AF-Sensoren (sprich: wohin wurde fokussiert?) in die Belichtungsmessung einfließen. Beim Speichern der Schärfe wird natürlich auch die Belichtung gespeichert. Selbstverständlich war das auch schon zu Zeiten der 700si oder 7xi so, bei der Sechs-Segment-Belichtungsmessung der i-Generation (7000i, 8000i) vermutlich ebenfalls.
Dann dürfte aber ein Anvisieren des Hutmachers mit anschließender Ausschnittsänderung eben nicht zu falscher Belichtung führen. Das würde dem widersprechen, was "Torsten Sch." geschrieben hat.
naja, ich glaube da ist schon ein kleiner Denkfehler /blum.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="blum.gif" />, denn ich habe danach natürlich wieder den Bildauschnitt verändert, ich wollte schließlich nicht den Hutmacher ganz zentral haben; ich hätte in der Situation natürlich die AEL-Taste gedrückt halten sollen (können), hab' ich aber (halbwegs) bewusst nicht getan, denn sonst könnte ich den Effekt jetzt ja nicht beschreiben /biggrin.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="biggrin.gif" />
Insofern ist mir jetzt just bei dem Motiv aufgefallen, dass das schon eine (kleine) Rolle spielt, welchen Sensor man verwendet.
Grüße
Bernd
EDIT: hmm, komisch komisch, nach dem Post von mts bin ich ein bisschen "verwundert", vielleicht seh' ich auch Geisterbilder ;-)) naja, vielleicht liegt's doch an etwas anderem...
Ach ja, ich habe übrigens OHNE Blitz gearbeitet...
Zitat von ebarwickLeider (oder zum Glück) ist ein schneller AF bei der Konkurrenz aber Standard - immerhin arbeitet die D200 mit dem gleichen AF-Steuerungsmodul wie das, das ich beschrieben habe. Die nächste Minolta DSLR muss einen komplett überarbeiteten AF haben, sonst ist der Erfinder des Autofocus weg vom Fenster!
Zitat von mtsNur am Rande: Der AF der D200 ähnelt dem deiner F6 oder der D2X, ist aber nicht identisch. Dass der AF der Dynax 7D durchaus konkurrenzfähig ist, haben beispielsweise die Redakteure von "Popular Photography" festgestellt...
Nun,
das Steuerungsmodul ist identisch, darauf habe ich mich bezogen. Die AF-Sensoren nicht, das ist korrekt, F6 und D2X sind schneller und haben mit 9 Kreuzsensoren schon eine andere Effektivität.
Aber es ändert trotzdem nichts am Rest meiner Aussage. Test hin oder her (in anderen "Tests" gibt es wieder andere Ergebnisse...) - die Tatsachen sprechen für sich. Als Bernd, Stephan und ich im Wolfspark waren, fokussierte die Canon 10D so schnell, dass ich mich mit meiner Dynax 7 dahinter verschämt verstecken musste. Bernd hat jetzt die 20D und die ist nochmal etwas schneller geworden... Als ich dann bei der letzten photokina die F6 mit dem 2,8/60er Makro in die Hand nahm - ohne Ultraschall - hat der Aha-Effekt immerhin ausgereicht, das komplette System zu wechseln.
Zum Thema: Dass die Belichtung abhängig von der Art des AF-Sensors ist, ist ausgeschlossen. Der AF ermittelt nur die Entfernung, für die Belichtung ist er nicht zuständig. Freilich sind die Sensoren mit der Mehrfeldmessung gekoppelt, wie mts schon schrieb. Und in dieser Messart wird auch (bei Minolta) die Belichtung zusammen mit dem AF bei halb gedrücktem Auslöser gespeichert. Wenn sich also beim endgültigen Bildausschnitt die Belichtung geändert hat, war es entweder eine andere Messart (bei mittenbetont ohne AEL wäre doch genau das herausgekommen) oder der Finger war vielleicht doch nicht ganz drauf.
Zitat von ebarwick... - die Tatsachen sprechen für sich. Als Bernd, Stephan und ich im Wolfspark waren, fokussierte die Canon 10D so schnell, dass ich mich mit meiner Dynax 7 dahinter verschämt verstecken musste. Bernd hat jetzt die 20D und die ist nochmal etwas schneller geworden... Als ich dann bei der letzten photokina die F6 mit dem 2,8/60er Makro in die Hand nahm - ohne Ultraschall - hat der Aha-Effekt immerhin ausgereicht, das komplette System zu wechseln.
Und als sich eine Kollegin die 7D geliehen hatte, wollte sie ihre Eos 10D gleich in Zahlung geben, den AF der Dynax empfand sie als wesentlich schneller, die Trefferquote war höher.
OK. Zurück zum eigentlichen Thema:
Zitat von ebarwickDer AF ermittelt nur die Entfernung, für die Belichtung ist er nicht zuständig.
Auf die Belichtungsmessung (also die Gewichtung der Segmente der Mehrfeldmessung) hat die gemessene Entfernung wohl keinen Einfluss (genaueres wissen vermutlich nur die Entwickler der Kameraprogramme), wohl aber auf die Belichtungssteuerung in der Programmautomatik: Die gewählte Zeit-Blenden-Kombination hängt nämlich aber der xi-Generation (1991) auch von der ermittelten Entfernung ab.
Zitat von mtsAuf die Belichtungsmessung (also die Gewichtung der Segmente der Mehrfeldmessung) hat die gemessene Entfernung wohl keinen Einfluss (genaueres wissen vermutlich nur die Entwickler der Kameraprogramme), wohl aber auf die Belichtungssteuerung in der Programmautomatik: Die gewählte Zeit-Blenden-Kombination hängt nämlich aber der xi-Generation (1991) auch von der ermittelten Entfernung ab.
Auf ein Neues:
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Es ist für die Belichtung vollkommen gleich, ob die Entfernung von einem Kreuz- oder einem Liniensensor gemessen wird, da aber alle Sensoren mit der Belichtungssteuerung verknüpft sind, wird durch die Entfernungsmessung auch die Belichtung beeinflusst. Im Praxisbuch zur D7 von Heiner Henniges sind dazu zwei fotografierte Beispiele. Die Kamera erkennt die fokussierte Schärfeebene als bildwichtig und stimmt darauf die Belichtung ab. Das funktioniert natürlich nur mit der Mehrfeldmessung, bei mittenbetont und Spot darf der Fotograf noch mitdenken.
Wenn ich mich nicht täusche, war in meinem letzten Posting ein Denkfehler. War es nicht so, dass bei Mehrfeldmessung die Belichtung nur gespeichert wurde, wenn man die AEL-Taste drückte? Wenn ja, ist dadurch der Belichtungsunterschied von "bel" schon eher zu erklären.
Zitat von mts Auf die Belichtungsmessung (also die Gewichtung der Segmente der Mehrfeldmessung) hat die gemessene Entfernung wohl keinen Einfluss (genaueres wissen vermutlich nur die Entwickler der Kameraprogramme), wohl aber auf die Belichtungssteuerung in der Programmautomatik: Die gewählte Zeit-Blenden-Kombination hängt nämlich aber der xi-Generation (1991) auch von der ermittelten Entfernung ab.
Auf ein Neues:
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
Ich hatte deinen Beitrag schon verstanden und lediglich etwas konkretisiert, missverständlich fand ich ihn nicht. Sorry, wenn dieser Eindruck entstanden ist.
Zitat von ebarwickWenn ich mich nicht täusche, war in meinem letzten Posting ein Denkfehler. War es nicht so, dass bei Mehrfeldmessung die Belichtung nur gespeichert wurde, wenn man die AEL-Taste drückte?
Das hängt von der AF-Betriebsart ab: bei statischem AF (AF-S und AF-A) speichern Auslöser und AF-Taste neben der Schärfe auch die Belichtung. Bei kontinuierlichem AF (AF-C und AF-A) speichert der Auslöser nichts, die AF-Taste jedoch wiederum Schärfe und Belichtung. Alles andere erscheint mir auch wenig sinnvoll: Wenn die Ergebnisse der Mehrfeldmessung von den Daten der AF-Sensoren abhängen, und sich diese Daten dank der Schärfespeicherung nicht mehr verändern, so bleibt auch der dazu passende Belichtungswert gespeichert. S. auch bereits oben erwähnter Beitrag.
Also was empfehlt ihr nun unterm Strich als die "richtige" einstellung für den Alltag? /good.gif" style="vertical-align:middle" emoid="" border="0" alt="good.gif" />
Meinst du mit AF-Taste den Spot-AF? Ich hatte für den Alltagsgebrauch die Matrixmessung und das zentrale AF-Feld mit AF-S oder AF-C aktiviert. AF-A habe ich nicht mehr benutzt, weil ich mir das Rumgezappele zwischen Speicherung und Nachführung ersparen wollte.
Bei der Nikon wird mit halbgedrücktem Auslöser nur die Schärfe gespeichert (in AF-S) und die Matrixmessung misst den endgültigen Bildausschnitt mit deutlicher Betonung der Schärfeebene. Dadurch muss ich selbst bei seitlichem Gegenlicht nicht mehr korrigieren.
Zitat von ebarwickMeinst du mit AF-Taste den Spot-AF?
Ob beim Druck auf die AF-Taste (oder die AF-Tasten) das zentrale Fokusfeld aktiviert wird, hängt von der Kamera (oder deren Einstellung) ab. Erstmal wird mit der mit "AF" gekennzeichneten Taste die Fokussierung gespeichert. Bei der Dynax 7 und Konsorten speichert beispielsweise der Navigationstastenring die Schärfe, die zentrale Navigationstaste aktiviert zusätzlich das zentrale AF-Feld. Auch beim Druck auf die AF-Stopp-Taste des Objektivs (sofern vorhanden und nicht durch die Kamera anders konfiguriert) wird bei aktivierter Mehrfeldmessung die Belichtung gespeichert, aber nicht vorher fokussiert.